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Digitalrun » Glossar

Glossar

Falls Sie mal nicht mehr mit Fachwörtern weiter wissen....


Account
Engl. für "Konto", "Guthaben". Ein Account besteht aus einem Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort, das beim Zugang zu einem Netzwerk (Internet), einer Mailbox oder einem anderen Kommunikationssystem eingegeben werden muss.

ACE
ACE steht für ASCII Compatible Encoding. Ein bestimmter Algorithmus transformiert Zeichen aus verschiedenen Schriftarten in DNS-konforme ASCII-Zeichen. Der ACE-String besteht aus dem Präfix xn-- sowie dem Punycode.

Acrobat Reader
Programm zum Lesen von PDF-Dateien, einem Austauschformat für Multimedia-Dateien. Mit dem Programm können Acrobat-Dokumente innerhalb von Web-Seiten geladen und gleich online betrachtet werden.

Active-X
Eine Technologie von Microsoft, die in erster Linie als Betriebssystemerweiterung für Windows gedacht ist. Es wurde in Konkurrenz zu Java entwickelt. Zum betrachten solcher ActiveX-Programme, die man häufig auf Webseiten findet, genügt der Browser.

AdClick
AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst.

Administrator
Auch "Admin" genannt. Bezeichnet den Systemverwalter eines Netzwerks, der über alle Zugriffsrechte verfügt. Seine Aufgaben liegen in der Verwaltung und Betreuuung des Netzwerks.

Aliasname
Bezeichnung für den Erfundenen Namen einer Person. Ein Aliasname wird häufig in Chats verwendet, um anonym zu bleiben. Aber auch bei e-Mail-Adressen werden Aliasnamen verwendet, damit man seine Identität nicht verrät. Solche Aliasnamen können aus Spitznamen, Kose- oder Phantasienamen und Abkürzungen gebildet werden.

Anhang
Engl. Attachment. Darunter versteht man Dateien, die man mit einer e-Mail verschicken kann. Es spielt dabei aber keine Rolle, um was für Dateien es sich handelt, die an die e-Mail "angehängt" werden. Man sollte aber darauf achten, dass die Anhänge nicht größer als 2 MB sind, da sie sonst nicht unbedingt beim Empfänger ankommen.

Animated Gif
Ein spezielles Grafikformat, das im Internet häufig verwendet wird. Animierte GIFs bestehen aus einer Summe von einzelnen, statischen GIFs (Bildern), die schnell hintereinander gewechselt werden. Dadurch können einfache Animationen erzeugt werden.

Animation
Folge von gezeichneten Bildern. Diese Bilder unterscheiden sich aber nur in winzigen Details, wodurch eine fließende Darstellung erreicht wird. Man kann eine Animation auch mit dem Daumenkino vergleichen.

Anti Virus
Proramm, das den Computer nach einem Virus durchsucht und ihn ggf. vernichtet bzw. daran hindert, Schaden anzurichten.

Applet
Name für kleine Programme/Anwendungen, die in der Programmier - Sprache Java geschrieben sind und eine browserspezifische Laufzeitumgebung benötigen. Ein Java-Applet könnte z. B. eine kleine Animation in einer Webseite (World Wide Web) sein.

Archiv
Archive sind Dateien, die ihrerseits andere Dateien enthalten. Das gebräuchlichste Archivformat ist die ZIP-Datei. In der Regel sind die einzelnen Dateien in einem Archiv komprimiert.

ASCII
ASCII steht für American Standard Code of Information Interchange. ASCII ist ein standardisierter Zeichencode im 7-Bit-Format, d.h. er definiert standardmässig nur die ersten 128 Zeichen.

At @
Das Zeichen entstammt der englischen Kaufmannssprache für das Wort "at" (engl.: bei). Es wird in die e-Mail Adresse eingeführt.Im Deutschen wird der Begriff auch oft mit "Klammeraffe" umschrieben und bedeutet "bei" oder "am Ort".

Attachment
Deutsch "Anhang". Darunter versteht man Dateien, die man mit einer e-Mail verschicken kann. Es spielt dabei aber keine Rolle, um was für Dateien es sich handelt, die an die e-Mail "angehängt" werden. Man sollte aber darauf achten, dass die Anhänge nicht größer als 2 MB sind, da sie sonst nicht unbedingt beim Empfänger ankommen.

Autoresponser
Funktion bei e-Mail-Programmen, die e-Mails automatisch beantwortet. Bei guten Autoresponder-Programmen gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten, so z.B. in welchem Zeitraum die e-Mails beantwortet werden sollen, von wem die e-Mails beantwortet werden sollen, was in der e-Mail stehen soll usw.

Banner
Bezeichnung für Grafiken oder Animationen die auf Webseiten Werbung anzeigen.

BBC
Abkürzung für "Blind Carbon Copy". Der Begriff taucht im Zusammenhang mit e-Mails auf und bezeichnet eine "blinde" e-Mail-Kopie. Dabei erfährt der Empfänger nicht, wer außer ihm noch eine solche Kopie erhalten hat. Das Gegenteil ist die Carbon Copy.

Benutzererkennung
Bei einer Benutzerkennung wird der Nutzer eines Netzwerks oder Online-Dienstes identifiziert. Stimmen Name und Passwort überein, kann sich der Nutzer in das System einloggen.

Betriebssystem
Das Betriebssystem ist ein Programm, das den Computer antreibt. Es teilt dem Computer mit, wer er ist und was er können soll. Das Betriebssystem ist das erste Programm - eigentlich ein ganzes Paket von Programmen, das startet, wenn der PC eingeschaltet wird. Läuft es einwandfrei, können anschließend die einzelnen Programme wie Textverarbeitung, Grafik, Kalkulation usw. gestartet werden. Gleichzeitig verwaltet es auch die Ansteuerung des Druckers etc. Das weit verbreiteste Betriebssystem ist Microsoft Windows, aber es gibt noch weitaus mehr, z.B. Linux, UNIX, OS/2, MS DOS.

Bildauflösung
Das Monitorbild des Computers besteht aus kleinen Punkten, die als Pixel bezeichnet werden. Diese Anzahl von Punkten wird als Bildauflösung bezeichnet. Sie wird in Pixeln angegeben, z.B. 800 x 600, also 600 Zeilen mit je 800 Punkten. Bei der Bildauflösung gilt: Je mehr Punkte zur Verfügung stehen, desto schärfer wird das Bild.

Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das komplette Bild auf dem Monitor pro Sekunde neu aufgebaut wird. Eine Frequenz von mehr als 72 Hertz wird vom menschlichen Auge als flimmerfrei wahrgenommen. Ist die Frequenz kleiner, werden die Augen des Betrachters mit der Zeit müde. Wenn die Frequenz aber größer als 72 Hertz ist, kann das Auge das Bildschirmflimmern nur noch schwer wahrnehmen. Es wird daher empfohlen, mindestens mit einer Bildwiederholfrequenz von 72 Hertz zu arbeiten, um die Augen zu schonen.

Bookmark
Englisch für "Lesezeichen". Bezeichnet eine gespeicherte Internet-Adresse, die von einem Browser oder einem Offline-Reader aus per Mausklick aufgerufen werden kann. Diese Adressen werden bei den meisten Browsern unter "Bookmarks" oder "Favoriten" gespeichert.

Browser
Englische Bezeichnung für ein Surfprogramm. Es dient zum abrufen und darstellen von Informatinen aus dem Internet. Die bekanntesten Browser sind der Internet Explorer und der Netscape Navigator.

Button
Englisch für Knopf, Schalter. Bezeichnung für Schaltflächen, die man mit der Maus anklicken kann und wodurch dann bestimmte Aktionen ausgelöst werden. Solche Buttons werden häufig benutzt, um Filme oder Musik zu steuern; in diesem Falle werden der "Play"- und "Stop"-Knopf als Buttons bezeichnet.

Cache
Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners. Mit ihm kann die Zugriffsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Speichermedien verringert werden. Der Cache-Speicher wird also für häufig benötigte Adressen als Zwischenspeicher verwendet. Ist einmal eine Web-Seite in einem Cache-Speicher geladen, so läßt sie sich bei jedem erneuten Aufruf sehr viel schneller laden.

CC
Begriff aus dem e-Mail Formular. Steht unter der Adresszeile und ist Abkürzung für "Carbon Copy" - zu Deutsch so viel wie Kohlepapier-Durchschlag mit der Bedeutung: "Kopie an...". Die CC-Zeile nimmt eine oder mehrere zusätzliche e-Mail-Adressen auf. Jeder Empfänger kann sehen, wer außer ihm eine Kopie erhalten hat.

CGI
Abkürzung für "Common Gateway Interface". Ein Verfahren um Daten aus Programmen oder anderen Dateien zu entnehmen. Dieses Verfahren wird häufig auf Web-Servern eingesetzt, um z.B. persönliche Angaben in Formularen speichern zu können. CGI kann aber nur in Verbindung von Script-Sprachen verwendet werden.

Chat
Mit "Chatten" wird eine Unterhaltung im Internet bezeichnet, die über die Tastatur erfolgt. Chatter, also Menschen, die miteinander chatten, treffen sich in einem Chat-Room oder einem Chat-Channel, um über ein Thema zu reden. Dabei sitzt jeder zu Hause an seinem Computer und sieht in einem Fenster auf seinem Monitor, dem Chat-Fenster, was die anderen "sagen". Dann tippt er seine eigenen Kommentare oder Gedanken. Sobald ein Satz geschrieben ist, können alle anderen Chatter ihn lesen. Zeitverzögerung gibt es praktisch nicht, selbst dann, wenn die Chatter über die ganze Welt zerstreut sind. Viele Chats laufen rund um die Uhr, so dass man dort praktisch immer jemanden antrifft.

Client/Server
Bezeichnung für das Verhältnis Kunde-Dienstleister. Ein Computer, der Server, stellt anderen Computern, den Clients, die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste (Daten) zur Verfügung. Einige Beispiele: Datenbanken (Daten-Server) oder Web-Seiten (Web-Server), Vermittlungen von e-Mail Nachrichten etc. Das Internet ist komplett nach dem Client-Server-Prinzip aufgebaut.

Computer
Gerät, das Rechenoperationen ausführt und das von Programmen gesteuert wird. Da man mit einem Computer verschieden Programme ausführen kann, ist ein vielseitiger Einsatz möglich.

Cookie
Englisch für "Keks". Es handelt sich um Datenpäckchen, die von einer Internet-Seite erzeugt und auf dem Rechner des Benutzers abgelegt werden. Cookies wurden ursprünglich entwickelt, um etwa die bevorzugte Sprache oder andere Einstellungen eines Users kompakt zu speichern. Bei späteren Besuchen einer Website werden diese Informationen gelesen und fließen entsprechend in die Darstellung ein.

CSS
Abkürzung für "Cascading Style Sheets". Eine Zusatzsparche für HTML, mit der eine schnelle und einheitliche Formatierung mittels Stilvorlagen möglich ist. So kann man beispielsweise bestimmen, dass die Überschriften in einem HTML-Dokument fett, kursiv und zentriert ausgerichtet sind.

Cursor
Auch Einfüge- oder Schreibmarke genannt. Der Cursor wird meist durch ein blinkendes Zeichen, einen senkrechten Strich, einen Unterstrich oder ein Quadrat auf dem Bildschirm angezeigt. An dieser Position wird das nächste Zeichen eingeführt oder der nächste Befehl ausgeführt. Den Cursor kann man mit den Pfeiltasten oder der Maus bewegen.

Cut & Paste
Verfahren zum Datenaustausch, bei dem Informationen markiert und in einen Zwischenspeicher kopiert werden. Von dort aus werden die Daten an anderer Stelle oder auch in anderen Dokumenten eingefügt.

Datenbank
Ein Anwendungsprogramm zum Erfassen, Suchen, Sortieren und Verwalten größerer Datenmengen. In einer Datenbank werden die Daten nach einem festen Schema organisiert. Sie bilden Datensätze (z.B. Kundenanschriften), die wiederum Felder enthalten (sind in jedem Datensatz gleich). Werden die Datensätze verknüpft oder vernetzt, sind Zugriffe auf mehrere Sätze unter verschiedenen Gesichtspunkten möglich (mehrdimensionale oder vernetzte Datenbank). Werden Datenfelder verknüpft, handelt es sich um eine relationale Datenbank, einen heute weit verbreiteten Typ, der Informationen und Objekte in Tabellen ordnet (Gegenteil: Flat-File-Datenbank). Datenbanken werden vor allem benutzt, um die erhaltenen bestände rasch abfragen zu können. Dafür gibt es auch spezielle Abfragesysteme (SQL). Datenbanken sind verwandt mit Tabellenkalkulationsprogrammen.

Datensatz
Ein Datensatz ist ein Eintrag in eine Datenbank. Wenn man die Datenbank als einen Karteikasten bezeichnet, entspricht ein Datensatz einer Karteikarte. Zudem besteht er aus einem Satz zusammengehörender Datenfelder. Zum Beispiel können Name, Adresse und Telefonnummer einen Datensatz bilden.

Debbuging
Analyse und Bearbeitung von Programmen, um Fehler (Bugs) zu finden und zu beseitigen. Dafür wird ein spezielles Programm (sog. Debugger) benutzt, mit dessen Hilfe man das Programm jeden Schritt einzeln ausführen lassen kann und so den Fehler leichter entdeckt.

Desktop
Englisch für "Schreibtischoberfläche". Die Benutzeroberfläche aller modernen Betriebssysteme ist einem Schreibtisch nachempfunden. Die alten Betriebssysteme haben statt dessen nur unattraktive und unübersichtliche Zahlen- und Buchstabenwüsten zu bieten.

DFÜ
1. Abkürzung für Daten-Fern-Übertragung. Gemeint ist damit jede Form von Datenverkehr, der über ein Netzwerke abgewickelt wird. 2. Datei von Windows, mit der man sich Zugang zu einem Netzwerk bzw. zum Internet schaffen kann. Für letzteres benötigt man eine Telefonnummer, einen Benutzernamen und ein Passwort. Diese Daten werden Ihnen von ihrem Provider mitgeteilt.

DNS
Abkürzung für Domain Name System - das Telefonbuch des Internets. Es dient dazu, die Klarnamen der Web-Server in eine Zahlenfolge (IP-Adresse) wie 452.357.21.45 umzuwandeln, die zur internen Kommunikation im Internet benötigt wird. Umgekehrt wandelt das DNS die IP-Adressen auch in Buchstaben um - damit Internet Seiten überhaupt Namen tragen können.

Domain
Englisch für "Bereich". Teilbereich einer Internet-Adresse. Bei Web-Seiten beginnt die Domainbezeichnung nach dem "www", bei e-Mail-Adressen nach dem "@"; z.B. "qualidesign". Nach der Domain folgt anschließend die Top-Level-Domain, die meistens für das Herkunftsland der Domain steht (z.B. .ch für Schweiz).

Dot
Englisch für "Punkt". Ein wichtiger Bestandteil von Internet-Adressen. Dient hier als Trenner, weil in Internet-Adressen keine Leerzeichen vorkommen dürfen. Der Punkt wird auch im deutschen Sprachgebrauch häufig mit "dot" bezeichnet

Download
Beim Download (engl.: "Herunterladen") überträgt man Programme, Texte, Bilder, Filme, Musik oder andere Daten von einem entfernten Computer (Server) auf den eigenen PC.

Dynamische Website
Ein Internet-Auftritt im WWW, der nicht aus statischen HTML-Seiten besteht, sondern die am Bildschirm des Nutzers angezeigten Seiten erst im Moment des Abrufs automatisch aus einer Daten­bank erzeugt.

E-Commerce
Bezeichnung für den elektronischen Handel im Internet. E-Commerce bezieht sich aber auch auf alle Formen von Geschäftsbeziehungen, die elektronisch stattfinden.

E-Mail
Elektronische Post. Im Gegensatz zu normaler Post oder Fax kommt die e-Mail ohne Papier aus. Sie erreicht ihren Empfänger in wenigen Sekunden, gleichgültig an welchem Ort der Welt er sich befindet. E-Mails sind schnell, praktisch und preiswert. Eine E-Mail-Adresse besteht aus dem Namen des Inhabers der Adresse (Adressat): IhrName, dem @-Zeichen als Trenner zwischen Namen und Provider, dem Namen des Providers (Domain). z.B. ihrname@ihredomain.ch

Editor
Programm, das zum Erfassen und Bearbeiten aller Art von Daten dient. Es gibt vor allem Text- und Grafik-Editoren. Text-Editoren werden vor allem von Programmieren benutzt. Ein HTML-Editor bietet z.B. viele Möglichkeiten zur Formatierung des Textes auf Knopfdruck, so dass man sich das Eintippen der dafür notwendigen Befehle spart. Auch jede Textverarbeitung ist im Grunde ein Editor. Ein normaler Editor bietet so Gut wie keine Möglichkeiten zur Formatierung.

FAQ
FAQ steht für "Frequently Asked Questions"- häufig gestellte Fragen. Es sind Listen, in denen zu bestimmten Themen alle häufig gestellten Fragen kompetent und anschaulich beantwortet sind. Die Listen werden ständig ergänzt. Dadurch sind sie stets aktuell.

Favorite
Der Begriff kommt nur im Microsoft Internet Explorer vor. Er bezeichnet eine WWW-Adresse, die der Benutzer in seiner Sammelkartei für Web-Adressen abspeichert. Man legt diese Kartei an, um WWW-Seiten, die man gelegentlich oder häufiger aufsuchen will, schnell wiederzufinden. Die gleiche Möglichkeit bieten natürlich auch der Netscape-Navigator und Communicator. Hier werden die gespeicherten Adressen "Bookmarks" oder "Lesezeichen" genannt. Gefällt einem eine Seite, speichert man sie in den "Favoriten"-Ordner. Ist dieser erst einmal angelegt, verbindet der Browser den Anwender ganz einfach und schnell mit den Favoriten-Seiten. Man wählt sie einfach im "Favoriten" - Menü aus und wird unverzüglich mit ihnen verbunden.

Feedback
Engl. für "Rückmeldung". Die zwei wichtigsten Bedeutungen im Internet-Zusammenhang sind: 1. Die Möglichkeit zur Eingabe von Nachrichten an die Administration oder Redaktion einer Web-Seite. 2. Die Ermittlung, wie häufig eine Homepage besucht wird.

Festplatte
Ein Datenträger, bestehend aus einer oder mehreren übereinander angeordneten Metallplatten, die von einem Schreib/Lesekopf magnetisiert werden und so Daten speichern können. Heute befindet sich in jedem PC eine Festplatte. Reicht sie nicht, kann man weitere, externe, anschließen.

File-Server
Damit jeder Benutzer im Internet jederzeit auf jede Seite zugreifen kann, müssen alle WWW-Seiten zentral gelagert sein. Sie befinden sich auf File-Servern. Der Benutzer fordert dort per Mausldick eine bestimmte Seite an und der Server führt diesen Befehl dann so schnell wie möglich aus.

Firewall
Der "Schutzwall" ist eine Software, die Internetserver und Intranets vor dem Zugriff durch Unbefugte und vor Virenbefall schützt. Kommen eingehende Daten aus einer potentiell gefährlichen Quelle, werden sie nicht durchgelassen.

Forum
Ein Nachrichten- oder Diskussionsbereich. Jedes Forum hat sein spezielles Thema, das strikt eingehalten wird: Internet, Mountainbiking, Film, Musik, Computer, Autos reparieren, ...

Forwarding
Engl. für "Weiterleiten" - e-Mail-Nachrichten können per Mausklick auf "Fwd" oder "Weiterleiten" an andere e-Mail- oder Fax-Adressen weitergeleitet werden.

Frame
Engl. für "Rahmen". Eine Web-Browser-Technik, mit der WWW-Seiten in verschiedene, voneinander unabhängige Bereiche aufgeteilt werden können - Inhaltsverzeichnis, Werbeflächen, Fenster für Suchabfragen ...

Freeware
Kostenlose Software, die vom Verfasser verteilt wird. Der Verfasser behält alle Copyright-Rechte.

FTP
Abkürzung für "File Transfer Protocol", engl. für Übertragungsprotokoll. FTP stellt sowohl ein Protokoll als auch ein Programm für die Übertragung von Dateien zwischen Server und Client dar. FTP-Programme gibt es kostenlos im Internet oder sie stehen auch in verschiedenen Browsern zur Verfügung. Sie unterscheiden sich äußerlich kaum von einem Datei-Manager und sind daher leicht zu bedienen. Für den Zugriff auf einen FTP-Server ist eine Anmeldung (Log-In) erforderlich, danach werden dem Anwender die für ihn definierten Zugriffsrechte freigegeben.

GIF
GIF ist die Abkürzung für "Graphics Interchange Format" - ein häufig genutztes Dateiformat für Bilder auf WWW-Seiten. Das GIF-Forrnat wurde von Compuserve entwickelt, um Bilddateien stark verkleinern zu können. Dieses als, "Komprimierung" bezeichnete Verfahren ist die wichtigste Voraussetzung, um Bilder überhaupt auf WWW-Seiten platzieren zu können. Je weniger Daten ein Bild benötigt, desto schneller wird es geladen. Große Bilddateien hingegen verlangsamen den Aufbau einer Seite erheblich. Da das GIF-Format im Netz schon früh zur Verfügung stand, gehört es heute zu den favorisierten Techniken zur Darstellung von Bildern im WWW. GIFs lassen sich von den meisten Web-Seiten leicht herunterladen. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Bild und wählt die Option "Speichern unter" aus. Dann muss man dem Bild nur noch einen Namen geben und einen Ordner auswählen, unter dem das Bild gespeichert werden soll.

Grafikkarte
Die Grafikkarte ist eine Hardwarekomponente des Computers (Steckkarte), die die Daten für die Bildschirmausgabe verarbeitet. Sie bestimmt die Bildschirmausgabe und ist so für die Bildauflösung, Bildwiederholfrequenz, Farbanzahl und die Geschwindigkeit des Aufbaus der Grafik auf dem Bildschirm verantwortlich. Die Grafikkarte sollte an die Leistungsfähigkeit des Computers angepasst sein. Alle Grafikkarten besitzen einen eigenen Arbeitsspeicher und eine Digital-Analog-Wandler, der die digitalen Daten in analoge Signale für den Bildschirm verwandelt. Neuere Grafikkarten besitzen auch einen Accelerator-Chip, der bestimmte Funktionen übernimmt und den Prozessor entlastet, oder sogar einen eigenen Grafikprozessor, der den Hauptprozessor ganz entlastet.

Hacker
Begriff für Leute, die unbefugt in Computersysteme eindringen, auch und gerade, wenn diese gegen solche Einbrüche abgesichert sind. Für Hacker ist es ein Sport, die besten Sicherheitssysteme zu knacken. Heute sind die meisten Hacker jugendliche Computerfreaks, die die Sicherheitssysteme teurer Computernetze austricksen und Lücken darin finden.

Hardware
Bezeichnet in der EDV die elektronischen und mechanischen Bauteile des Computers und der Peripherie. Die Hardware bildet die materielle Voraussetzung für das Ablaufen der Software und wird zum Teil durch diese gesteuert. Hardware kann man im Gegensatz zur Software anfassen, sie kann aber nicht kopiert oder durch Datenleitungen übertragen werden.

Hit
Ein Hit ist ein Informationsabruf vom Web-Server. Bis vor kurzem verwiesen Firmen stolz auf die hohe von Hits auf ihre Website - als angeblich grandiose "Einschaltquote". Die Zählung der Hits ist jedoch überholt, weil im WWW schon einzelne Texte, Grafiken und Dateien jeweils einen Hit erzeugen. Die Beliebtheit von Netzseiten wird jetzt in Page-Views oder in Visits gemessen.

HMTL
Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". HTML wird zum programmieren von Webseiten benutzt. HTML ist eine sogenannte Auszeichnungssprache (Markup Language). Sie hat die Aufgabe, die logischen Bestandteile eines Dokuments zu beschreiben. Als Auszeichnungssprache enthält HTML daher Befehle zum Markieren typischer Elemente eines Dokuments, wie Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder Grafikreferenzen.

Homepage
Die Homepage ist die Start- beziehungsweise die Inhaltsseite eines Web-Angebots. Meistens trägt sie den Namen "index.htm" oder "index.html".

Host
Wörtlich übersetzt "Gastgeber". Gemeint ist damit ein Computer, der in einem Netzwerk Daten oder Dienste für andere Rechner bereitstellt. Dies kann z.B. ein Großrechner oder ein Server sein.

Hosting
Bereitstellung von Leistungen durch einen Internet-Server, wie Speicherplatz für WWW-Seiten oder e-Mail-Accounts. Nicht jeder Betreiber einer Website unterhält einen eigenen Server, sondern er kann die notwendigen Kapazitäten mieten. In einem erweiterten Sinn meint man mit Hosting, dass ein Anbieter von Internet-Diensten seine Rechner direkt beim Provider aufstellt und dadurch Kosten für externe Standleitungen spart.

HTTP
Damit Computer einander verstehen, müssen sie gemeinsame Regeln haben. Für den Datenaustausch im Internet sorgen vor allem die Protokolle des TCP/IP. Das zur TCP/IP-Familie gehörende HTTP regelt die Übertragung von HTML-Dokumenten. Also sorgt dieses "Hypertext Transfer Protocol" dafür, dass all die Links, bunten Bilder, Werbebanner, Icons, Texte korrekt auf den heimischen Rechner gelangen. Für andere Internet-Dienste wie e-Mail sind andere TCP/lP-Protokolle zuständig.

Hyperlink
Ein Element einer WWW-Seite, etwa ein Wort, kann mit einem Verweis auf andere Textstellen oder Dokumente ausgestattet werden. Meist wird ein solcher Hyperlink - kurz Link genannt - speziell hervorgehoben (unterstrichen). Nach Anklicken eines Links wird ein neues Ziel angesteuert - entweder auf einem anderen, weit entfernten Rechner oder eine bestimmte Stelle innerhalb derselben Seite.

ICANN
Internet Coorperation for Assigned Names and Numbers. ICANN koordiniert die Zuteilung der folgenden Adressierungselemente, die für eine einwandfreie Funktion des Internet weltweit eindeutig sein müssen: 1) Internet-Domain-Namen, 2) IP-Adressen, 3) Protokoll-Parameter und Port-Nummern. Zusätzlich koordiniert ICANN die stabile Funktion des Internet Root Server Systems.

Icon
Kleines Symbol auf der Macintosh- oder Windows-Oberfläche, auch als Teil von Werkzeugleisten. In ihrer einfachen grafischen Darstellung erklären sie dem Benutzer, welche Funktion sie ausführen können.

IDN
Internationalized Domain Names ist die internationale Bezeichnung für Domain-Namen mit Akzenten und Umlauten. Gemeint sind Domain-Namen, die aus mehr Zeichen gebildet werden können als ASCII. Jede Registrierungsstelle ist frei in der Wahl, welche zusätzlichen Zeichen sie zulassen will.

ImageMap
HTML-Koordinatensystem, das einzelne Bereiche einer Grafik mit Verknüpfungen (Links) versieht. Sobald der Mauszeiger auf dem Bild einen verknüpften Bereich berührt, ändert er sein normales Aussehen. Er wird dann meistens zu einem Handsymbol. Ein Klick auf solch einen Bereich, z.B. auf einer Landkarte, löst eine Aktion aus, etwa eine Ausschnittsvergrößerung.

Installer
Software, die andere Programme oder Geräte auf einem Rechner installiert, also die neuen Komponenten für das vorhandene System einrichtet. Oft müssen Sie nur noch einen Doppelklick auf das Installer-Symbol ausführen, und der Installationsprozess läuft dann automatisch ab.

Interface
"Schnittstelle", eine Hardware- oder Software-Komponente, über die Daten zwischen Geräten oder Programmen ausgetauscht werden. Erst die genormte Schnittstelle ermöglicht das gegenseitige Verständnis. Um z.B. einen Drucker an einen Computer anzuschließen, müssen beide Seiten ein gleichartiges Interface besitzen. Im übertragenen Sinne gelten Tastatur und Monitor als Schnittstellen zwischen Mensch und Rechner.

Internet
Das weltweite Computernetzwerk mit vielen Millionen Benutzern wurde Mitte der 90er jahre zum Standardmedium für die Kommunikation per Computer. Der Grund für die rasant wachsende Popularität war die Einführung des World Wide Web {WWW) mit einheitlicher Technologie (Protokolle TCP/IP). Begonnen hat die Geschichte des Internet vor rund 30 jahren mit dem sogenannten Arpanet, durch das Wissenschaftler im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums ursprünglich vier Rechner an entfernten Standorten verbanden. In den Folgejahren schlossen sich immer mehr Unis und Forschungseinrichtungen an. Es entstand ein Netzwerk ohne Zentrale, das sogar einen Atomkrieg überstehen sollte. Als dann in den achtziger Jahren andere ähnliche Verbände mit dem Ursprungsprojekt verkoppelt wurden, wuchs ein Netz aus Netzen: das Internet. Datenpakete im Internet finden ihr Ziel sogar wenn Bereiche des Netzes gestört sind oder ausfallen. In den letzten 25 Jahren sind die wichtigsten Internet-Basisdienste entwickelt worden: e-Mail, Datentransfer, Chat, Newsgroups und einige mehr, doch erst das WWW fügte die entscheidende Komponente hinzu: leichte Bedienbarkeit selbst für Einsteiger.

Internet Explorer
Einer der beiden weitverbreiteten Browser. Der Internet Explorer ist kostenlos erhältlich, etwa unter www.microsoft.de. Ursprünglich nur als Konkurrenzprodukt zum Netscape Navigator gedacht, ist er inzwischen fest mit dem Betriebssystem Windows verbunden, aber auch auf neuen Macs bereits vorinstalliert.

Intranet
Ein Intranet ist ein unternehmensweites Informations- und Kommunikationsnetz, es basiert auf der Technologie des Internets, ist aber kein Teil des öffentlichen Netzes. Es dient meistens zum Austausch von Informationen, die allen Beschäftigten der Firma zugänglich gemacht werden sollen. Man könnte fast sagen, das Intranet ist die moderne "Hauspost" eines Unternehmens.

IP
"Internet Protocol", zusammen mit dem "Transmission Control Protocol". Herzstück der Internet-Technologie. Wird fast immer in der Kombination TCP/IP genannt. Das Netzwerk-Protokoll IP verwaltet den Transport der Informationseinheiten im Netz. Es prüft freilich nicht, ob Daten unterwegs verloren gehen. Für die Zustellung am Zielort sorgt dann TCP.

IP-Adresse
Die Identifikationsnummer eines Computers im Internet Sie besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt sind. In der Praxis verwendet man aber Domain-Namen, um ein Ziel im WWW zu erreichen. Ein Name-Server ermittelt unbemerkt zugehörige IP-Adressen.

ISDN
"Integrated Services Digital Network" ist ein Prinzip zur Übertragung von Sprache und Daten. Arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonverbindungen mit digitalen statt mit analogen Signalen. Höhere Übertragungsgeschwindigkeit, geringere Störanfälligkeit und mehr Kommunikationsdienstleistungen wie die Anzeige der Rufnummer des Gesprächspartners. Sie können zwei Dienste gleichzeitig nutzen, also endlich beim Surfen telefonieren.

IT
Kürzel für "Information Technology" und Sammelbegriff für alles, was mit Informationstechnologie zu tun hat - von der Datenverwaltung in Unternehmen über Internet-Technologien bis zur mobilen Kommunikation über Handys oder Pager.

Java
Java ist eine objektorientierte Programmier - Sprache, die sich z.B. für die Erstellung bewegter Bilder eignet.

JavaScript
Aus Java und ActiveScript entwickelte Skriptsprache zur Dynamisierung von Webseiten.

JPEG
Standardisierter Kompressionsmechanismus für Bilder. Viele WWW-Seiten enthalten JPEG-Bilder. JPEG bedeutet eigentlich �Joint Photographic Experts Group�, das ist der Name des Komitees, das den Standard entwickelt hat.

Keyword
Englisch für "Stichwort", "Suchwort" - wird in Suchmaschinen eingegeben, um Inhalte zu finden. Geliefert wird dann eine Liste aller WWW-Seiten, in denen das Keyword vorkommt. Diese Suchworte können meist mit logischen Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) kombiniert werden. Die Abfrage lässt sich damit präzisieren.

Komprimierung
Mit der Komprimierung reduzieren Sie den Umfang von Daten. Weil im Internet jedes Byte, das über die Telefonleitung wandert, Zeit und damit Geld kostet, ist die Komprimierung stark verbreitet. Am effektivsten funktioniert es bei Bildern.

Konverter
Dient zur Umwandlung von Dateien in ein anderes Format. Nach erfolgter Konvertierung können die mit Programm X erstellten Daten vom Programm Y gelesen werden.

LAN
"Local Area Networks" sind örtlich begrenzte Netzwerke, z.B. in Firmen. Sie verbinden die Arbeitsplatz-PCs mit Servern. LANs werden oft über einen Router oder ein Gateway ins Wide Area Network (WAN) geschaltet, z.B. ins Internet.

Link
Eine Verbindung von einer WWW-Seite zu einer anderen.

Linux
Zusammensetzung aus Linus Torvalds (der Entwickler) und UNIX. Linux ist eine populäre Variante von UNIX, die auf nahezu allen PCs lauffähig ist. Besonders an Linux ist, dass der komplette Programm-Code frei zugänglich ist. Dadurch können Programmierer in aller Welt das System ständig verbessern. Das Betriebssystem mit dem Pinguin als Markenzeichen ist im Internet verfügbar

Log-File
Bezeichnung für eine Datei, die Angaben zu einen Netzwerkzugang speichert. Dadurch sind Rückschlüsse auf einzelne Anwender und deren persönliche Daten möglich.

Login
Als "Log-In" bezeichnet man den Vorgang des Einwählens in einen Netzwerkrechner. In der Regel wird nach einer Benutzerkennung gefragt, auch "Log-In-Name" oder "User ID" (User Identification) genannt.

Mail-Server
Rechner in einem Netzwerk, über den die e-Mail-Kommunikation läuft. Solch ein wichtiger Computer stellt als Server bestimmte Dienste für Netz-Teilnehmer bereit. In diesem Fall geht es etwa um Empfang und Verteilung von e-Mails. Häufig gibt es unterschiedliche Server für ein- und ausgehende Mails.

Mailbox
Bezeichnung für den persönlichen elektronischen Briefkasten, in dem eingehende e-Mails gespeichert werden. Ein Internet-Nutzer kann sich auf einem Host-Rechner eine Mailbox einrichten lassen - entweder durch seinen Provider oder durch einen kostenlosen Mail-Anbieter im WWW.

Menu
Zusammenstellung von Befehlen und Optionen in einer Liste, die zur Bedienung von Programmen verwendet wird. Geöffnet wird ein Menü durch Anklicken mit der Maus oder über einen Tastaturbefehl. Neben der üblichen Menüleiste am oberen Fensterrand gibt es oft auch so genannte Kontextmenüs, die mit der rechten Maustaste erreicht werden können.

Message
Nachricht oder Meldung, etwa per e-Mail oder als öffentliche Mitteilung in einem Forum. Abgekürzt als "msg". Auch Meldungen eines Computers können als Message bezeichnet werden (z.B. "Diese Anwendung wird Aufgrund eines ungültigen Vorgangs geschlossen").

Meta Tag
Mittels META Tag können Informationen auf der Seite hinterlegt werden, welche Anweisungen für Server, Browser und Suchmaschinen enthalten. Wenn diese Informationen nicht vorliegen, wird eine Suchmaschine den kompletten Text erfassen. Die ersten Wörter werden als Zusammenfassung angesehen. Durch Anwendung des META Tags können Suchmaschinen auf einfache Art und Weise beeinflusst werden. Weiter kann ein META Tag den Suchmaschinen verbieten Informationen zu lesen. Oder META Tags bewirken, dass die Seite immer vom Server geladen wird.

Meta-Suchmaschine
Die Meta-Suchmaschine leitet die Stichwörter einer Anfrage an mehrere andere Suchmaschinen weiter und zeigt dann deren Ergebnisse an. Vorteil: Sie erspart den User aufwendige Entdeckertouren durch andere Suchmaschinen und erreicht trotzdem bequem eine große Abdeckung der Internet-Inhalte.


Multimedia
Kombination unterschiedlicher Medien wie Text, Bild, Animation und Sound. Oft spricht man schon von Multimedia, wenn nur Elemente wie Bild, Text und Ton zusammenwirken - also etwa beim Fernsehen mit Videotext.

Nameserver
Programm bzw. Rechner, der die Klartextnamen von WWW-Seiten (z.B. www.qualidesign.ch) den entsprechenden IP-Nummern (216.71.220.81) zuordnet. Der Browser schickt den Domain-Namen, den Sie in die Adresszeile eintippen, an den Nameserver. Der übermittelt dem Browser dann die IP-Adresse. Erst jetzt kann der Browser Kontakt mit der gewünschten Adresse aufnehmen.

Netscape Navigator
Populärer WWW-Browser für das Surfen im World Wide Web. Der Browser, der von rund 50 Prozent der Internet-Benutzer verwendet wird, ist frei erhältlich

Network
Unter einem "Netzwerk" ist jede Gruppe von Computem zu verstehen, die durch Kabel oder Funk verbunden sind und vorhandene Ressourcen wie zum Beispiel einen Drucker gemeinsam nutzen.

Netzwerk
System, in dem mehrere Stationen bzw. Arbeitsplätze (Computer und Terminals) gemeinsam auf Datenbestände zugreifen, Daten austauschen und Geräte (z.B. den Drucker) gemeinsam benutzen. Die Hardware eines Netzwerks besteht mindestens aus den verbindenden Leitungen und den Netzwerkkarten.

Newsletter
Eine beliebte Form kurzer, pragnanter Informationsbriefe, die via e-Mail an einen festen Abonnentenstamm verschickt werden. Viele Newsletter sind kostenlos.

NIC
Abkürzung für "Network Information Center". Hier wird die Vergabe von IP-Adressen und Domain-Namen koordiniert. Zudem stehen hier die primären Nameserver. Für Deutschland ist das die Denic (www.denic.de).

ODBC
Abkürzung für "Open Database Connectivity". Ein standardisiertes Verfahren, das es erlaubt, aus einem Anwendungsprogramm (Client) heraus auf beliebige Datenbanken zuzugreifen, ohne darauf zu achten, auf welchen Rechnern (in Netzen) und in welchen Verzeichnissen sich die Daten wirklich befinden. Die Dateiformate müssen auch nicht beachtet werden, denn sie können vom Client aus geändert werden und behalten trotzdem ihr ursprüngliches Format.

Offline
Der Zustand, wenn ein Rechner keine Verbindung mit einem Datennetz hat. e-Mails sollte man zum Beispiel offline verfassen und später online verschicken. Auch das Lesen von Newsgroup-Artikeln kann offline erfolgen, nachdem die gewünschten Beiträge heruntergeladen wurden. Das Gegenteil zu Offline ist Online.

OLE
Abkürzung für "Object Linking and Embedding", was soviel bedeutet wie Objekte verbinden und einbetten. Dieses Verfahren wurde von Microsoft für Windows-Anwendungen entwickelt, um Dokumente auf einfachem Wege zu mischen. Durch OLE kann eine Datei oder ein Dokument Informationen aufnehmen, die aus einer anderen Anwendungen stammen. Bestes Beispiel hierfür ist das Textverarbeitungsprogramm Word, in das man z.B. eine Tabelle aus Excel (Tabellenkalkulationsprogramm) oder einfach nur ein Bild, Photo etc. einfügen kann.

Opera
Norwegisches Software-Unternehmen, welches einen guten Alternativbrowser zum Microsoft Explorer und Netscape Navigator entwickelt hat.

Outlook Express
E-Mail- und News-Programm des Internet Explorer, mit dem man Mails austauschen, Beiträge an Newsgroups senden oder Nachrichten von dort lesen kann, letzteres auch offline.

Page-Views
Englisch für "Seitenabruf". Page-Views (oder auch Page-Impressions) geben an, wie oft eine Homepage besucht wird und wie viele weiterführende Seiten des Web-Angebots aufgerufen wurden. Die reinen Besucherzahlen (Anzahl der User, die nur die Startseite ansteuern) werden hingegen in "Visits" gemessen. Diese Zahlen sind für die Berechnung der Werbeeinnahmen von zentraler Bedeutung, zu vergleichen mit der TV-Einschaltquote.

Passwort
Benutzerkennwort. Es identifiziert den rechtmäßigen Benutzer eines Internet-Zugangs, einer Mailbox, eines Bankkontos etc. Erst nach der Überprüfung des Passwortes stehen die jeweiligen Dienstleistungen des geschützten Bereichs zur Verfügung. Wichtig: Passworte nirgendwo notieren und in regelmäßigen Abständen ändern.

Patch
Englischer Begriff steht für "Flicken". Er bezeichnet die Korrektur eines Programms oder einer Datei. Dabei werden die Fehler im Programmcode mit einem speziellem Programm beseitigt (Debugging). Software oder Dateien wurden früher häufig durch Patches nachgebessert, was jedoch heute durch Art und Umfang immer komplizierter aufgebauter Programme nahezu unmöglich geworden ist.

PDF
PDF steht für "Portable Document Format" - ein Dateiformat zum Austausch von formatierten Dokumenten. Es wurde von der Firma Adobe entwickelt. PDF-Dateien können aus beliebigen Dokumenten erzeugt werden. Hierfür benötigt man das Programm Adobe Acrobat, das die Dokumente in dieses Format konvertiert. Das Programm, mit dem PDF-Dateien gelesen werden, heisst Acrobat Reader. Es ist kostenlos erhältlich.

Peripheriegerät
Geräte, die sich außerhalb des Computer-Gehäuses befinden. Sie dienen der Aus- und Eingabe (z.B. Bildschirm, Maus, Scanner etc.).

Perl
Eine einfache Programmier - Sprache, die auf die Verarbeitung von Texten spezialisiert ist. Ausserdem sind Perl-Interpreter (die Perl-Programme abarbeiten) im Internet kostenlos zu haben. Deshalb erfreut sich Perl grosser Beliebtheit für den Einsatz auf Web-Server zum Verfassen von CGI-Skripts.

Pfad
Gibt an, in welchem Verzeichnis des Rechners ein Dokument zu suchen ist Beispiel: "C:EigeneDateienTexteMemo.doc" bedeutet, dass sich das Dokument "Memo.doc" im Ordner "Texte" befindet, der auf der Festplatte "C:" im Ordner "Eigene Dateien" liegt. Einer ganz ähnlichen Logik folgt die Lokalisierung von Seiten im Internet.

PHP
PHP (Personal Home Page Tools) ist eine plattformunabhängige Web-Applikationssprache und hat in der letzten Zeit stark an Bedeutung gewonnen, vor allen Dingen weil es Freeware ist. Die Syntax ist von wenigen Ausnahmen abgesehen an die Programmier - Sprache C angelehnt, was die Einarbeitung von Mitarbeitern aus dem UNIX-Umfeld stark erleichtert. PHP ist unter jedem Web-Server wie ein Script einzusetzen.

Pixel
Kunstwort, zusammengesetzt aus "Picture" und "Element". Die kleinste unterscheidbare Einheit eines Bildrasters. Ein Pixel entspricht einem Bildpunkt.

Plug & Play
Bezeichnet eine spezielle Technik, die den unkomplizierten Umgang mit Computer-Hard- und -Software ermöglichen soll. Plug & PIay meint im übertragenen Sinne, dass man Festplatten, Sound- und Grafikkarten, Modems und andere Peripheriegeräte einfach einstöpselt (plug), und der Computer automatisch dafür sorgt, dass sie sofort und problemlos benutzt werden können (play).

Plug-In
Programme, die als Zusatz anderer Programme arbeiten. Es existieren eine ganze Reihe von Erweiterungen, die dafür sorgen, dass WWW-Browser zum Beispiel Töne, Filme und neue Grafikformate darstellen können.

PNG
Neueres Grafik-Format, in Public Domain, vor allem für Verwendung im WWW. Benötigt keine Lizenzen, wird aber noch nicht von allen Browsern unterstützt. Bietet zur Zeit keine Möglichkeit zur Animation.

POP
Abkürzung für "Point of Presence". Bezeichnung für den Einwahlknoten eines Internet Providers.

POP3
Die dritte Version des "Post Office Protocol": Dank POP3 kann ein Computer elektronische Post über eine Internet-Verbindung (TCP/IP) von einem speziellen POP3-Server abrufen. Die Mail wird in einer Art Briefkasten zwischengespeichert, bis der Benutzer, der sich durch ein Passwort ausweisen muss, die Mail abholt. Der Versand von e-Mails erfolgt über das SMTP ("Simple Mail Transfer Protocol).

Portal
Zu Deutsch: Tor. Der Begriff wird im Internet für eine nützliche Startseiten verwendet, die viele Bedürfnisse der Surfer unter einem Dach vereinen. Auch Wettervorhersagen oder Horoskope lassen sich oft direkt abrufen. Eine der wichtigsten Funktionen ist die Personalisierung des Portals - man erhält nur jene Informationen automatisch, die auch interessieren.

Protokoll
Ein Verbindungskabel allein reicht nicht: Damit Computer im Dialog mit anderen Rechern die Daten richtig erhalten und auswerten können, müssen sie - ähnlich wie miteinander sprechende Menschen - auf gemeinsame Regeln zurückgreifen, die sogenannten Protokolle. In Netzwerken regeln gleich mehrere Protokolle die Datenübertragung. Die unterschiedlichen Protokolle sind spezialisiert auf individuelle Aufgaben. Für die Datenübertragung im Internet sind die Protokolle TCP/IP besonders wichtig.

Provider
Engl. für Versorger. Gemeint ist ein Anbieter von Dienstleistungen für einen Online-Dienst oder dem Internet.

Proxy Server
Eine Art Zwischenlager für WWW-Seiten. Sobald ein Benutzer, beispielsweise in einer Firma, eine WWW-Seite aufruft, wird sie in den Proxy-Speicher geladen und "bleibt dort liegen". Ruft nun ein anderer Benutzer aus der Firma diese Seite auf, wird sie direkt von der Festplatte des Proxy-Servers und nicht aus dem Netz geladen. Das spart Zeit und Leitungskapazität. Proxy-Server beschleunigen das Surfen im WWW erheblich, weil sie den Daten den Weg über die weltweiten Internet-Strecken ersparen. Der Cache-Speicher von modernen Browsern hat eine ähnliche Funktion.

Punycode
Einträge im DNS erfolgen nach wie vor nur mit ASCII-Zeichen. Domain-Namen mit neuen Zeichen werden jedoch in Unicode dargestellt. Für die Übersetzung von Unicode nach ASCII wird das Punycode-Verfahren als Standard eingesetzt (Punycode: Unicode Compression). Aus bücher wird bcher-kva, aus zürich wird zrich-kva.

Quelltext
In einer Programmier - Sprache wie etwa HTML oder Java-Script geschriebener ASCII Text, der durch einen Browser in eine grafische Form umgesetzt wird. Über das Browser-Menü (z.B. Netscape, Explorer) kann sich der User den Aufbau jeder Website anzeigen lassen, den Quelltext aber auch für eigene Zwecke kopieren.

RAM
Abkürzung für "Random Access Memory", übersetzt soviel wie Speicher mit beliebigen Zugriff. Bezeichnet den Arbeitsspeicher eines PCs, der aus Chip-Bausteinen besteht.

Readme
Bedeutet wörtlich übersetzt "Lies mich". Vom Hersteller speziell verfasste Textdateien mit wichtigen Informationen zu Programmen oder Geräten. Im Readme stehen Installationsanweisungen, Hinweise auf Inkompatibilitäten und andere nützliche Details für einen reibungslosen Ablauf. Readme-Dateien können problemlos, selbst mit den einfachsten Textprogrammen geöffnet werden.

Real Player
Ein Programm, mit dem sich Musikstücke und Videos aus dem Internet auf dem eigenen Rechner abspielen lassen.

Redaktionssystem
Softwarelösung zur laufenden Pflege und Aktualisierung einer Website. Im Kern eine Benutzeroberfläche, mit der man Inhalte (Texte, Bilddateien) ohne Programmierkenntnisse in eine Datenbank ein­stellen kann, aus der dann die Ausgabeseiten erzeugt werden.

Reload
Engl. Begriff für "Aktualisieren". Mit dem Klick auf diesen Knopf in der Werkzeugleiste des Browsers wird der Befehl zum Laden der aktuellen Web-Adresse erneut abgeschickt, der Ladevorgang beginnt von vorn. Dieser Schritt ist dann sinnvoll, wenn sich eine Web-Seite nur zögernd aufbaut oder wenn das Angebot dieser Site ständig aktualisiert wird, wie etwa bei Sportereignissen.

Reply
Englische Bezeichnung fur die Antwort zu einer e-Mail oder einem Diskussionsbeitrag. Der Autor der ersten Mail erhält eine Nachricht, in der auf seinen Beitrag eingegangen wird. Jedes e-Mail-Programm hat eine "Reply"-Funktion, einen "Reply"-Knopf oder einen "Antworten"-Button in der Werkzeugleiste. Um diesen zu bedienen, müssen Sie nur die e-Mail, auf die Sie sich beziehen wollen, geöffnet haben. Jetzt füllt das Programm für Sie automatisch das Adressfeld aus. In der "Betreff"- beziehungsweise "Subject"-Zeile steht jetzt ein "Re:" vor dem Titel der neuen Mail. Man kann beliebig viele Replys auf Replys schicken, solange nicht der Text in der "Betreffzeile" geändert wird. Es gehört auch zum guten Ton in der e-Mail-Kommunikation, die Passagen, auf die man im Reply antwortet, zu zitieren.

Reset
Damit ist gemeint, dass ein PC aus- und wieder eingeschaltet wird. Durch Drücken der Reset-Taste am Computer schaltet sich dieser kurz aus und wieder ein, indem das Betriebssystem komplett neu gestartet wird. Der Rechner wird so quasi auf null zurückgesetzt. Dieser Effekt lässt sich unter Windows durch ein zweimaliges Drücken der Tastenkombination "STRG + Alt + Entf" erzeugen.

Robots
Computerprogramme, die Aufgaben automatisch und systematisch erledigen, werden Robots oder "Bots" genannt. Ihre Aufgabenbereiche sind recht umfangreich - als Suchroboter im WWW, wo sie die Web-Seiten durchkämmen und alle gesammelten Informationen an eine Suchmaschine liefern. Sie können aber auch als Moderatoren auf Websites die Besucher willkommen heißen und einfache Fragen beantworten oder in Mail-Servern Werbesendungen abfangen und löschen. Auf dem Vormarsch sind Robots, die beispielsweise im Auftrag ihrer User einkaufen gehen und dabei die Preise vergleichen.

Router
Englisch für "Wegweiser", "Überbrücker". Router sind Vermittlungs-Computer, die als Schaltstellen von Netzwerken arbeiten. Das Internet etwa kennt keine Direktverbindungen zwischen den Zielrechnern. Deshalb erfolgt der Versand von Daten über Router - und zwar anhand der Adresse eines routerfähigen Protokolls (wie zum Beispiel TCP/IP) in kleinen Paketen über unterschiedliche Wegstrecken.

RTF
Abkürzung für "Rich Text Format", zu Deutsch etwa: "erweitertes Textformat". RTF ist ein spezielles Dateiformat für den Austausch formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen. Vorteil: Alle wichtigen Formatierungen wie Schriftgröße, Rechts- oder Linksbündigkeit, Fett- und Kursivschrift, Unterstreichungen usw. bleiben erhalten. "Rich Text Format"-Dateien können von nahezu allen handelsüblichen Textverarbeitungsprogrammen gelesen werden und funktionieren auch plattformübergreifend (Windows und Macintosh).

S-HTTP
Kürzel für Secure HTTP, ein sicherer Datenstandard. S-HTTP ist die Erweiterung des "Hyper Text Transfer Protocol" zur Datenverschlüsselung und Authentifizierung zwischen Web-Server und Browser.

Scanner
Scanner (engl.) bezeichnet allgemein einen Messplatz. In der PC Welt wird der Begriff für Eingabegeräte benutzt, die Informationen durch abtasten einlesen. Die Informationen werden dabei mit Licht, aber auch magnetisch oder mechanisch abgetastet und in Punkte aufgelöst. Ein Scanner wird häufig zum einlesen von Bild- und Textvorlagen benutzt, in speziellen Fällen aber auch zum einlesen codierter Informationen (z.B. von Strichcodes auf Etiketten und Verpackungen im Supermarkt).

Schnittstelle
Englisch Interface, Verbindung oder Übergang zwischen zwei Systemen. Es gibt bei Computern die Hardware- und Sofware-Schnittstelle. Die Hardware-Schnittstellen sind meistens standardisiert und dienen dazu, den Computer mit anderen Geräten zu verbinden. Sie unterscheiden sich unter anderem nach der Art der Signalübertragung. An parallelen Schnittstellen werden in der Regel Drucker angeschlossen, an seriellen z.B. die Maus oder ein Modem. Die Software-Schnittstellen sind ebenfalls standardisiert und dienen dem Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen, z.B. das API.

Screenshot
Bezeichnung für die gedruckte oder fotografierte Fassung eines Bildschirminhalts. Ein Screenshot ist eine Momentaufnahme der aktuellen Darstellung auf dem Monitor. Die Screenshots werden beispielsweise in Software-Handbüchern auf Internet-Seiten verwendet, um dem Interessierten einen Eindruck vom Aussehen und der Funktion eines Programms zu geben, ohne dass er dieses gleich installieren muss.

Script
Auch Skript. Bedeutet eigentlich übersetzt "Geschriebenes". Im Computer-Jargon ist ein Script eine Textdatei, die eine Sammlung von Anweisungen, meist von Makros, enthält und die von speziellen Programmen als Befehlsfolge interpretiert wird. Aus diesem Grund sind Script-Sprachen relativ einfach zu erlernen und können eingesetzt werden um Abläufe und/oder Komponenten zu steuern (Beispiel: Anweisungen für ein Datenbank-Programm werden in einer Script-Sprache geschrieben und anschließend wird das Script in das Programm integriert, das die enthaltenen Anweisungen dann ausführt). Script-Sprachen werden vor allem im Internet eingesetzt, wie z.B. Java-Script.

Scrolling
Engl. für "rollen" - bezeichnet das horizontale und vertikale Hin- und Herschieben von Inhalten in einem Monitorfenster. Um zu scrollen, klickt man mit der Maus auf die Pfeile oder auf den Positionsblock in den sogenannten Scroll-Balken, den fast jedes Dokument auf dem Bildschirm besitzt. In neuere Fabrikate von Dreitastenmäusen ist ein Scroll-Rädchen zur bequemeren Navigation integriert.

Search-Engine
Engl. für "Suchmaschine"

Server
Ein Rechner, der die Daten in einem Netzwerk für Zugriffe bereitstellt. Computer, die diese Dienste in Anspruch nehmen, werden Client genannt Beispiel: Der Browser (Client) fordert die einzelnen Seiten an, der Server ("Diener") liefert das exakte Ergebnis.

Service Provider
Unternehmen, das Zugang zum Internet mit Beratung und allen dazugehörigen Dienstleistungen anbietet.

Servlet
Servlets sind Java-Applets, die auf einem Web-Server laufen und auf dessen Datenbank zurückgreifen. Das Servlet wird durch die Datenbankanfrage des Users gesteuert und entscheidet, wie die Seite aussieht, die dem Browser übermittelt wird. Es setzt zum Beispiel bestimmten Text in Textfelder ein.

Shareware
Eingeschränkte oder vollwertige Software, die zu Testzwecken kostenlos im Internet oder von Gratis-CD-ROMs heruntergeladen wird. Allerdings gibt es für Shareware-Programme eine Probezeit. Ist die abgelaufen, muss der Benutzer sich registrieren lassen und einen meist geringen Kaufpreis zahlen. Er erhält dann entweder das vollständige Programm oder ein Update seiner Fassung. Da viele User Shareware ohne Bezahlung nutzen, werden viele Programme nach einer bestimmten Zeit automatisch gesperrt.

Shockwave
Hilfsprogramm, um Multimedia-Dateien wie interaktive Animationen, Sounds und Grafiken auf Web-Seiten abspielen zu können. Sollte Ihr Browser Shockwave-Animationen nicht abspielen, kriegen Sie das nötige Plugin kostenlos aus dem Netz.

Shortcut
Engl. für "Tastaturkürzel" - Menüfunktionen und Standardbefehle, die über eine Tastenkombination gestartet werden. Die Funktionen müssen dann nicht mehr per Mausklick oder aus dem Menü aufgerufen werden.

Signatur
Englisch für "Unterschrift". Ein Textblock, der an das Ende von e-Mails und Diskussionsbeiträgen gehängt wird. Die Signatur ist eine Art Stempel oder Markenzeichen. Die meisten Signaturen bestehen aus Angaben zur Person. Viele geben so im Internet Informationen preis, die auch auf ihrer gedruckten Visitenkarte stehen. Häufig enthalten Signaturen zusätzlich Zitate, Werbeslogans oder grafische Elemente.

Site
"Standort". Im Internet bedeutet Site ein Web-Angebot, das aus mehreren Seiten bestehen kann, also quasi eine komplette Homepage.

Sitemap
Stellt die Struktur einer Site meist in Form einer Liste oder eines Diagramms dar. Sie bietet dem Benutzer einen umfassenden Überblick zu allen Seiten dieses Web-Angebots.

Slash
Der "Slash" ist das Sonderzeichen "/", das in Web-Adressen häufig als Trennzeichen zwischen Adress-Teilen dient.

SMTP
Abkürzung für "Simple Mail Transfer Protocol". SMTP dient dazu, Mails zwischen verschiedenen Internet-Mail-Servern zu verschicken. Um die Nachrichten dann von dort zum Nutzer zu transportieren sind andere Protokolle erforderlich (POP3).

Software
Bezeichnung für diejenigen Teile eines Computersytems, die sich nicht anfassen lassen. Gemeint sind damit alle Art von Programmen und Dateien. Sofware hat auch die Eigenschaft, dass sie sich durch Leitungen übertragen lässt. Das Gegenteil zur Software ist die Hardware.

Sonderzeichen
Besondere Zeichen, die keine Buchstaben oder Ziffern darstellen. Damit sind mathematische Zeichen wie +� -� % oder Satzzeichen wie:.,;! gemeint.

Spam
Unerwünschte E-Mails wie Werbung oder Newsletter, die man nicht bestellt hat. Gilt als grosse Unsitte im Internet und ist in einigen Ländern bereits verboten.

SQL
Abkürzung für "Structured Query Language", eine Programmier - Sprache, die der Datenbank-Abfrage dient. Sie wurde in den 70er Jahren von IBM für Datenbanken auf Großrechnern entwickelt, ist heute aber auch für den PC verfügbar. Mit wenigen Befehlen können Daten aus verschiedenen Quellen herausgesucht und sortiert werden. Da es in SQL keine Prozeduren gibt, lassen sich auch keine Anwendungen schreiben. Daher werden SQL-Befehle häufig in anderen Programmier - Sprachen eingebettet.

SSL
Abkürzung für "Secure Socket Layer". Ein von Netscape entwickeltes Protokoll zur sicheren Übertragung von sensiblen Daten wie Kreditkarten- oder Kontonummern über das Internet durch ein Verschlüsselungsverfahren. Mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel werden die Daten codiert und können dann nur mit dem dazugehörigen "privaten" Schlüssel wieder dechiffriert werden.

Streaming
Fachbegriff für das Abspielen von Multimedia-Daten während des Herunterladens in Realtime. Sound- und Videodaten werden nicht in einer Datei zwischengespeichert, sondern sicht- bzw. hörbar gemacht, sobald sie im PC ankommen.

String
Ein String ist eine Anreihung von einzelnen Zeichen, also eine Zeichenkette.

Subject
Englisch für "Betreff". In jedem E-Mail-Fenster befindet sich eine Subject-, Betreff- oder Thema-Zeile. Hier sollte ein Schlagwort eingegeben werden, damit der Empfänger weiß, worum es sich bei dem E-Mail handelt. So kann man vor dem Öffnen der Nachricht neben dem Absender und Datum das Subject lesen. Die Angabe eines Subjects ist nicht zwingend erforderlich: Zwar moniert das Programm bei Nichtausfüllen das Fehlen dieser Zeile, diese Meldung kann aber ignoriert werden.

Subscribing
Engl. für "unterzeichnen", "abonnieren". Bezeichung für das Abonnieren von Newslettern, Pressemeldungen, elektronischen Zeitschriften, Mailing-Listen und Branchen-News im Internet. Diese Abonnements werden nach der "Subscription" per e-Mail regelmäßig zugestellt. Die meisten Unternehmen und Institutionen bieten heute auf ihren WWW-Seiten noch bequemere Möglichkeiten. Man trägt dort nur seine e-Mail-Adresse ein und schickt sie per Mausklick ab. Das Abo ist damit bestellt. "Subscribe" lautet das Wort, das man in einer e-Mail an den Majordomo schicken muss, um in die Abonnentenliste aufgenommen zu werden. Analog dazu kann man sich mit "unsubscribe" aus einer Liste austragen.

Suchmaschine
Suchdienst im Internet, der anhand von Suchbegriffen alle Sites aufspürt, die diesen Suchbegriff enthalten. Suchmaschinen helfen, sich in dem Millionenangebot von Websites zurechtzufinden und sehr gezielt gewünschte Information aufzuspüren. Um die richtigen Antworten zu einer Anfrage einzugrenzen, sollte man den Suchbegriff präzisieren.

Support
Engl. für "Unterstützung". Eine wichtige Dienstleistung im Informationszeitalter. Support bezeichnet die Unterstützung und den Rat vom Fachmann bei Hardware- oder Software-Problemen aller Art. Man wendet sich dann persönlich, telefonisch oder elektronisch an einen "Supporter".

Surfen
Eingedeutscht für das Bewegen innerhalb des World Wide Web von einer Homepage zur anderen.

System Administrator
Der Verantwortliche für das System. Er überwacht und repariert das Netzwerk in einer Firma, einer Universität oder einem Institut und sorgt dafür, dass alles stabil läuft.

Taskleiste
Symbolleiste, die sich am unteren Bildrand von Windows befindet. Sie enthält immer links die Start-Schaltfläche und rechts die Symbole aller gestarteten Anwendungen. Neben der Start-Schalfläche sind die Symbole aller geöffneten Ordner abgebildet. Durch anklicken der Taskleiste mit der rechten Maustaste, kann man sie konfigurieren.

TCP/IP
Das TCP/IP-Protokoll ist die Verbindung der beiden massgeblichen Protokolle im Internet. TCP (Transmission Control Protocol) zerlegt Dateien in Pakete, die durch das IP (Internet Protocol) einzeln auf die Reise zum Empfänger-Rechner geschickt werden. Dort angekommen, werden Sie wieder durch das TCP zur ursprünglichen Datei zusammengesetzt.

Telnet
Mit dieser textorientierten Software können Internet-User direkten Zugriff auf Server haben. Der Benutzer kann von ihm Daten anfordern und auch eingeben. Damit wird der Computer zum Terminal mit der erweiterten Möglichkeit, den Server zu steuern. Viele Telnet-Server sind passwortgeschützt, so dass nur autorisierte Personen Zugang haben. Telnet ist einer der ältesten Internet-Dienste überhaupt und ursprünglich für UNIX-Systeme gedacht.

Template
Mustervorlage für ein Dokument, die wesentliche Layout-Elemente enthalten, sozusagen ein Laxout-Skelett. Der Anwender muss das Template jeweils nur mit neuem Inhalten füllen. Dadurch wird z.B. die Erstellung von Serienbriefen vereinfacht.

Terminal
Bildschirmarbeitsplatz, bestehend aus Monitor und Tastatur zur Ein- und Ausgabe von Daten. Die Rechnerarbeit leistet ein Großrechner (Host), der mit dem Terminal verbunden ist.

Thumbnail
Englisch für "Daumennagel". Damit das Laden von Bildern, Grafiken und Fotos nicht so lange dauert, werden diese oft in sehr kleinen Formaten, sogenannten Thumbnails, angezeigt. Erst wenn ein solches Thumbnail angeklickt wird, erscheint das Objekt in voller Größe.

Tool
Engl. für "Werkzeug" - Bezeichnung für Hilfs- oder Zusatz-Software aller Art, aber auch für Arbeitsmittel innerhalb von Programmen. Grafikprogramme bei-pielsweise stellen viele Werkzeuge wie Lupen oder Scheren in sogenannten "Werkzeugpaletten" oder "Toolbars" zur Verfügung.

Top Level Domain
Der abschließende Teil einer Domain, steht getrennt durch einen Punkt vor dem ersten Slash. Ursprünglich gab es sieben solcher Top Level Domains: .com (commercial) für Firmen, .mil (military) fürs US-Militär, .edu (education) für Bildungseinrichtungen wie Unis und Schulen, .net (network) für Netzwerkbetreiber, .org (organization) fur Organisationen wie eingetragene Vereine, .gov (government) für die US-Regierung und .arpa fürs Arpanet, den Vorläufer des Internets. Als das Internet wuchs, kamen Top Level Domains hinzu, die den Standort der Rechner bezeichneten wie .ch für Schweiz oder .de für Deutschland. Da es aber ständig neue Adressen gibt, sollen bald neue Top Level Domains wie .arts für Kunst und .shop für Online-Geschäfte eingeführt werden.

Traffic
Engl.: "Verkehr"-Fachausdruck für die Datenmenge, die im Netz unterwegs ist. Ein hoher Traffic bedeutet, dass man entsprechend lange auf die Darstellung einer Seite warten muss.

Treiber
Kleine Zusatzprogramme, die den Betrieb von Geräten ermöglichen,die an den PC angeschlossen sind, z.B. Modem, Drucker oder Soundkarte. Sie arbeiten als "Dolmetscher" zwischen Betriebssystem und angeschlossenem Gerät.

Trojanisches Pferd
Ein Computervirus-Typ, der wie eine harmlose Datei ausssieht, aber nach dem Eindringen in den PC wichtige Dateien ausspäht. Der Name geht auf das riesige Holzpferd aus Homers "Odyssee" zurück, eine vermeindiche Gabe, die sich als Falle für die Beschenkten herausstellte. Viele trojanische Pferde werden programmiert, um Tastaturfolgen aufzuzeichnen. Dadurch werden alle Daten, die der Anwender über die Tastatur eingibt, gesammelt und nach erneuter Einwahl unbemerkt an den Autor des trojanischen Pferdes geschickt. Der kennt jetzt die User-ID, das Passwort und alles, was man sonst noch getippt hat - vielleicht sogar die PIN fürs Online-Banking. Andere Trojaner sind so programmiert, dass sie die Dateien suchen, in denen die Passwörter des Nutzers abgespeichert sind.

Tutorial
Englisch für "Übung mit Anleitung", "Privatunterricht".Bezeichnet ein Dokument, das mit Hilfe von Beispielen erklärt, wie man mit einem Programm oder einer Programmier - Sprache umgeht.

Unicode
Grundsätzlich arbeiten Computer nur mit Zahlen. Buchstaben und andere Zeichen werden daher Zahlen zugeordnet, um sie zu speichern. Unicode gibt jedem Zeichen seine eigene Nummer � plattformunabhängig, programmunabhängig, sprachunabhängig. Der Unicode-Standard wird eingesetzt von Industriegrössen wie Apple, HP, IBM, Microsoft, Oracle, SAP, Sun, Sybase, Unisys und vielen anderen. Unicode ist eine Voraussetzung moderner Normen wie z.B. XML, Java, ECMAScript (JavaScript), LDAP, CORBA, WML usw. und ist die anerkannte Implementierung der internationalen Norm ISO/IEC 10646. Unicode wird von vielen Betriebssystemen, allen modernen Browsern und vielen anderen Produkten unterstützt. Die wachsende Akzeptanz des Unicode-Standards und die Verfügbarkeit unterstützender Programme zählen zu den bedeutendsten weltweiten Trends in der gegenwärtigen Softwaretechnologie.

Unix
Betriebssystem für Computer, das von den Bell Laboratories und AT&T 1969 entwickelt wurde. UNIX ist ein Multiuser-Multitasking-System, das sehr einfach für verschiedene Rechnerplattformen umgeschrieben werden kann. Viele Internet-Rechner sind damit ausgerüstet weil es sehr stabil läuft und es eines der ersten Betriebssysteme für Server war.

Unsubscribe
Engl. Ausdruck für "Abonnement abbestellen". Will man einen Newsletter, eine Mailing-Liste oder sonstige Mitteilungen nicht mehr beziehen, schreibt man eine e-Mail an den Majordomo, die das Wort "unsubscribe" enthält. So wird die e-Mail-Adresse aus dem Verzeichnis gelöscht und man ist von der Abonnentenliste gestrichen.

Update
Engl. für "Aktualisierung". Bei einem Update wird das Programm verbessert, bzw. aktualisiert und aufgedeckte Fehler werden bereinigt. Oft ist es auch so, dass bei einem Update das Programm auf eine neue Version aktualisiert wird (z.B. von 5.0 auf 5.1). Software-Häuser bieten meist solche Updates kostenlos zum Download auf ihren Websites an. Je nach Hersteller lässt sich ein Update aber nur installieren, wenn eine ältere Programmversion bereits installiert ist.

Upload
Fachbegriff für das "Heraufladen" von Daten vom eigenen Computer auf einen Rechner im Netz. Beispiel: Die selbst gebaute Homepage vom Heim-PC auf den Server des Providers. Ein Upload ist also das Gegenteil vom Download.

URL
Abkürzung für "Uniform Resource Locator" - die Adresszeile für jedes beliebige Internet-Angebot. Die URL http://www.qualidesign.ch/links setzt sich zusammen aus: dem verwendeten Übertragungsprotokoll http:// (ist für den Transport von HTML-Dokumenten zuständig), der Subleveldomain www (World Wide Web), der Domain QualiDesign, der Top Level Domain ch (für Schweiz) und dem Pfad der entsprechenden Seite (bzw Datei) links. Die hierarchische Folge der einzelnen Adressbestandteile ist nötig, um zur richtigen Adresse zu gelangen. Praktischerweise können URLs in HTML-Seiten als Links dienen, über die der Benutzer per Mausklick von Website zu Website surfen kann.

USB
Abkürzung für "Universal Serial Bus". Der USB ist eine Schnittstelle am PC, die den Anschluss von Peripheriegeräten wie Modem, Drucker, Scanner, Laufwerke, CD-Brenner erleichtert.

User
Engl. für "Benutzer" - jeder, der das Internet nutzt.

User ID
Engl. für "Benutzer-Identität" - die Kennung (kann aus Buchstaben und/oder Zahlen bestehen) eines Benutzers, mit der er sich - neben seinem Passwort - Zutritt zum Netz oder einem Online-Angebot verschafft. Wird beim Log-In abgefragt.

Utilities
Fachbezeichnung für Programme, die die Handhabung des Computers erleichtern oder vereinfachen sollen. Utilities können z.B. Programme für die Datenträgerpflege, -sicherung und -rettung sein.

Vektorgrafik
Grundtyp der Grafikdarstellung. Für die Darstellung von Inhalten (Rechtecke, Kreise etc.) werden Koordinaten und mathematische Funktionen benutzt. Die Datei besteht aus mathematischen Beschreibungen der dargestellten Bildelemente. Deshalb lassen sich Vektorgrafiken, im Vergleich zur Bitmap-Grafik, ohne Qualitätsverluste beliebig darstellen.

Verschlüsselung
Damit lassen sich Daten, die übers Internet transportiert werden, vor dem Zugriff Unbefugter schützen. Die Verschlüsselung ist sehr wichtig für die Übermittlung wichtiger Geschäftsdokumente oder bei Geldgeschäften.

Viewer
Praktisch jedes grössere Programm benutzt ein eigenes Dateiformat wie etwa Winword die Textdateien mit der Endung doc. Ein Viewer ist ein Programm (oder der Teil eines Programms), das solche fremden Dateiformate lesen und anzeigen kann, ohne dass das Ursprungsprogramm installiert ist. Besonders beliebt sind Grafik-Viewer.

Virus
Ein Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebenes Programm, das auf einem infizierten Rechner große Schäden anrichtet. Software kann zerstört und sogar die komplette Festplatte gelöscht werden. Viren gelangen in der Regel über Datenträger wie Disketten, beim Download von Programmen aus dem Internet oder beim Öffnen angehängter E-Mail-Dateien auf die Festplatte.

Visit
Engl. für "Besuch" - Bezeichnung für das Anklicken einer Website. "Page Impression" bedeutet dagegen das Klicken auf eine einzelne Seite einer Website, die ja meist aus mehreren Pages besteht. Die Angabe beider Werte ist sehr wichtig für die Vermarktung und Werbung bei Online-Auftritten von Firmen.

Volltextsuche
Eine der wertvollsten Entwicklungen auf dem Gebiet des "Information Retrieval", dem Finden von Informationen. Die Volltextsuche ermöglicht es, in theoretisch unendlich großen Textmengen innerhalb weniger Minuten den gesuchten Begriff zu finden. Internet-Suchmaschinen arbeiten nach diesem Verfahren. Bei einer Anfrage wird daher jede Seite, die den gesuchten Begriff beinhaltet, angezeigt. Bei sehr allgemeinen Stichworten können deshalb sogar viele tausend Treffer geliefert werden. In der Regel ist es daher sinnvoll, die Suche mit Kombinationen von mehreren Stichworten genauer zu spezifizieren und einzugrenzen.

W3
Kürzeste Form, das World Wide Web zu bezeichnen. Im Englischen dauert die Aussprache der Abkürzung WWW länger als der komplette Begriff World Wide Web. Um es so kurz wie möglich zu machen, wurden die drei Ws zu W3.

W3C
Synonym für das "World Wide Web Consortium"; gegründet 1994 vom Erfinder des World Wide Webs, Tim Berners-Lee. Dieser Interessenverbund von verschiedenen mit dem Internet eng verbundenen Firmen und öffentlichen Einrichtungen legt fürs W3 Normen fest und sorgt so für dessen Weiterentwicklung.

Warenkorb
In einem Online-Shop kann der Kunde einzelne Artikel auswählen und mit einem Klick in eine Kaufliste eintragen. Diese Liste wird oft Warenkorb oder Einkaufswagen genannt. Der Surfer kann jederzeit den Inhalt des Warenkorbs einsehen, den Gesamtpreis begutachten und am Ende mit einem Mausklick alle Produkte bestellen.

Web
Kurzform für World Wide Web, auch WWW oder W3 genannt.

Web-Publishing
Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im Internet. Zwei Dinge braucht man dazu: Software, die das Gestalten von HTML-Seiten ermöglicht und einen Internet-Server, auf dem man seine Site veröffentlichen kann.

Web-Washer
Der "Web-Reiniger" ist eine Software, die Werbung auf WWW-Seiten erkennt und sie automatisch eliminiert. Die Web-Seiten sind dann frei von Werbebannern. Das verkürzt die Ladezeit der Seiten oftmals erheblich. Das Programm gibt es für Privatpersonen zum freien Download.

Webdesigner
Sie sind die Grafiker und Hersteller von Websites. In Absprache mit ihren Auftraggebern bestimmen sie Form und Inhalt des Internet-Auftritts und erstellen diesen dann meist auch selbst.

Webmaster
Sozusagen der "Chefredakteur" eines Internet-Auftritts. Webmaster warten die Website, indem sie sie ständig auf dem Laufenden halten und für alle technischen Fragen zur Verfügung stehen.

Webnapping
"Diebstahl oder Entführung von Web-Pages" - Bezeichnung für die Möglichkeit, Serviceseiten eines fremden Anbieters in die eigenen Seiten zu integrieren. Dazu wird beispielsweise die Startseite einer Suchmaschine in einen Rahmen der eigenen Web-Seite geladen und kann dann hier benutzt werden. Gehört nicht zum guten Ton und kann rechtliche Konsequenzen haben.

Webpage
Deutsch: Internet-Seite. Die Bezeichnung für eine einzelne HTML-Seite eines Internet-Angebots. Nicht zu verwechseln mit Website.

WebPromoting
Bekanntmachung und Vermarktung einer Website, z.B. durch Eintrag in Suchmaschinen und Internet-Kataloge, durch Online-Werbung, usw.

Webserver
Das sind Computer im Internet, die Daten im Web-Format speichern oder weiterleiten. So ist z.B. das Internet-Angebot von mir auf einem Web-Server abgespeichert. Wählen Sie diesen Computer mit Ihrem PC an, schickt er die gespeicherten Informationen (Web-Seiten) auf Ihren PC, sodass Ihr Browser sie darstellen kann. Ein Web-Server kann auch eine Internet-Vermittlungsstelle sein, die Ihre Anfrage weitervermittelt oder Daten von anderen Web-Servern weitergibt bis sie letztendlich bei Ihnen auf dem PC. landen

Website
Engl. für "Internetseite, Internet-Standort" - Bezeichnung für einen gesamten Web-Auftritt� also sämtliche (in HTML programmierte) Seiten, die unter einer Internet-Adresse zu finden sind.

Werbebanner
Werbeflächen auf WWW-Seiten, die interaktiv sind und einen Link zur Homepage des Werbenden beinhalten. Ein Werbebanner ist ein Rahmen auf einer WWW-Seite, der mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden kann. Die Anzeigen liegen in einer Datenbank und werden von dort in das Werbebanner geladen. So kann an derselben Stelle die Werbebotschaft nach einer bestimmten Zeit problemlos gewechselt werden. Die kleinen, flink blinkenden Animationen sind meistens im schnell ladbaren GIF-Format oder mit Flash programmiert. Genauso wie für Printmedien gibt es für die digitale Art der Werbung feste Anzeigenpreise.

Whois
Der Whois-Dienst ist ein standardisierter Abfragedienst von Informationen im Internet, der weltweit benutzt werden kann. Eine Whois-Abfrage erfolgt im US-ASCII-Format, daher werden Resultate nur in englischer Sprache angezeigt.

World Wide Web
Das World Wide Web ist ein Ableger des Internets. Physikalisch besteht das WWW aus Rechnern im Internet, die über das Protokoll HTTP vernetzt sind und Daten im HTML-Format zum Abruf bereitstellen. Im Gegensatz zur reinen Textdarstellung im frühen Internet bietet das WWW die Möglichkeit, Grafiken, Töne, Animationen und Videos zu übertragen. Außerdem ermöglicht das WWW dank der Verlinkung die schnelle und intuitive Navigation durch große Datenbestände . Hyperlinks sorgen dafür, dass der Nutzer ohne Umwege an die gewünschten Informationen gelangen kann.

WWW
Abkürzung für "World Wide Web".

WYSIWYG
Abkürzung für "What You See Is What You Get" - "Was du siehst, das bekommst du". Damit werden Dokumente oder Daten bezeichnet, die auf dem Bildschirm genau so angezeigt werden, wie sie bei Ausdruck auf dem Papier auch erscheinen.

XML
Abkürzung für "Extensible Markup Language". Diese Programmier - Sprache, eine vereinfachte Version der Standard Generalized Markup Language (SGML), soll die Zukunft des World Wide Web mitgestalten. Die Datenverwaltung im Netz und der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Plattformen soll durch XML erleichtert werden. Ahnlich wie RTF-Dokumente sollen XML-Dateien ohne Probleme in unterschiedlichen Office-Programmen darstellbar sein.

Yellow Pages
Elektronische Version des bekannten Branchenverzeichnisses "Gelbe Seiten".

Zippen
Darunter versteht man das Komprimieren, also Verkleinern, einer oder mehrerer Dateien mit einer Software. Dateien, die auf diese Weise behandelt wurden, tragen die Endung ".zip". Gerade bei Übertragungen im Netz lohnt es sich, die Datenmengen klein zu halten. Grundsatzlich kann jede Datei und jedes Programm komprimiert werden. Vor allem große Dateien wie Bilder und Tone werden durch die Komprimierung oft deudich kleiner. Hier ist zu bedenken, dass bereits komprimierte Dateien, beispielsweise JPG-Bilder, sich durch ein Zip-Verfahren meist nicht weiter verkleinern lassen. Beim zippen verkleinert eine spezielle Software durch ein mathematisches Verfahren eine Datei oder ein Programm, ohne dass dabei Daten verloren gehen. Die Datei ist danach deutlich kleiner und kann in dem gestauchten Zustand jedoch nicht mehr von dem Programm, mit dem sie ursprünglich erzeugt wurde, geöffnet werden. Dazu muss sie vorher erst wieder dekomprimiert werden, ein Vorgang, den man auch als "auspacken" bezeichnet.

Zugriffsrechte
Sie regeln die Befugnisse jedes Users in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem. Die Zugriffsrechte werden meist vom Administrator vergeben. Jedem User können dabei individuelle Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder sogar auf Geräte gestattet und natürlich auch gesperrt werden. Im Internet kommen Zugriffsberechtigungen in erster Linie bei FTP-Servern zum Tragen, bei denen nicht gleich jeder beliebige Anwender auf ein Verzeichnis zugreigen darf.
 
 
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